Monika Berger 
Landessiegerin bei "LehrerIn fürs Leben"

„Natürlich freue ich mich über diese hohe Auszeichnung. Als Bezirks- und Landessiegerin bei `Lehrerin fürs Leben` gewürdigt zu werden, sehe ich als Bestätigung meiner Arbeit. Aber auch andere aus unserer Schule hätten sich diese Auszeichnung verdient“, gibt sich Monika Berger von der Neuen Mittelschule Pabneukirchen bescheiden. Aufgerufen zu diesen Wettbewerb haben Land OÖ, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung, Raiffeisen-Landesbank und als Medienpartner die BezirksRundschau.

      

Mit ihrem Schulmotto: Was ich gerne mache, kann ich auch schaffen, fährt Monika Berger, eine  Niederösterreicherin aus Wallsee,  recht gut. Berger hat die besondere Gabe, Schüler zu begeistern und auf sie einzugehen. Das angstfreie Präsentieren komplexer Themen sowie das Vertreten eigener Meinungen werden schon von der 1. Klasse auf von ihr gefördert und gefordert. Eigenverantwortliches Lernen und selbstständiges Arbeiten ist für die engagierte Pädagogin ein Gebot der Stunde. Eine 40 Stunden-Woche hat Berger in der Schule nie gehabt. Die Stunden in und für die Schule zählt sie nicht. Sie organisiert laufend Klassen übergreifende Projekte und Gemeinschaftsaktionen. Damit macht sie die Kids stark. Bei ihren Musicals werden alle Schulpartner mit eingebunden. Lernschwache Kinder werden dabei nie ausgegrenzt. Menschenbildung und Präventionsarbeit sind Berger besonders wichtig: Raucherstraße, Gesundheitstag, Peers, Krebshilfe, Love-Tour-Bus, Line Dance, Gewaltprävention usw: Ohne Berger läuft da gar nichts.

    

Das Schaffen von angenehmer Lernatmosphäre ist ihr besonders wichtig. So malte sie gemeinsam mit ihren Kids die Klasse aus oder half den Kindern beim Gestalten des Wintergartens.
Auch in Sachen Schulentwicklung ist die leidenschaftliche Pädagogin stark engagiert. An der Neu-Entwicklung der Stundentafel und der Wahlpflichtfächer an der NMS Pabneukirchen hat sie großen Anteil. Derzeit macht sie die Ausbildung zur Beurteilung der Bildungsstandards. „Mir ist wichtig, mit der Beurteilung nicht zu strafen, sondern die vorhandenen Schwächen ausbessern zu helfen.“ Die Lehrerin fürs Leben führt oft spontan lange Gespräche mit Eltern und packt Probleme gleich bei der Wurzel an. Dabei versucht sie, alle Beteiligten zu stärken.

 


Schon bei den Volksschülern ist Monika Berger durch die Vernetzungsprojekte von Direktorin Doris Kurus bekannt. „Wenn Schüler fragen ‚Wann kommen Sie denn wieder zu uns?‘, macht das Unterrichten gleich noch mehr Spaß!“, freut sich Berger, den Landesssieg errungen zu haben.

 

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